Physikalische Grundlagen der UV Behandlung 2
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Einteilung nach Hauttypen
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Konstitutionell und hinsichtlich der Reaktion auf Besonnung
können insgesamt 6 Hauttypen unterschieden werden. Von denen kommen in der
westeuropäischen Bevölkerung die Typen I bis IV
vor. In Mitteleuropa ist der
Hauttyp II und III am meisten vertreten.
Die Reaktionen auf Besonnung fallen sehr unterschiedlich aus,
ebenso die maximal zulässigen Aufenthaltszeiten bei ungeschützter und
ungebräunter Haut in der Sonne, ohne ein Sonnenbrandrisiko einzugehen, hier
spricht man auch von Eigenschutzzeit.
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Hauttyp - Bezeichnung
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Beschreibung
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Reaktion auf die Sonne
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Hauttyp I Keltischer Typ
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Haut: auffallend hell
Sommersprossen: stark
Haare: rötlich - hellblond
Augen: blau, hellgrau, hellgrün
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immer schnell Sonnenbrand keine Bräunung
Eigenschutzzeit: 5-10 min
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Hauttyp II hellhäutiger Europäer
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Haut: hell
Sommersprossen: selten
Haare: blond - braun
Augen: blau, grau, grün
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meistens Sonnenbrand geringe Bräunung
Eigenschutzzeit: 10-20 min
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Hauttyp III dunkelhäutiger Europäer
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Haut: hell – hellbraun
Sommersprossen: keine
Haare: dunkelblond - braun
Augen: grau, braun
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selten Sonnenbrand durchschnittliche Bräunung
Eigenschutzzeit: 20-30 min
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Hauttyp IV Mittelmeerischer Typ
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Haut: hellbraun
Sommersprossen: keine
Haare: dunkelbraun - schwarz
Augen: dunkelbraun
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selten Sonnenbrand tiefe Bräunung Eigenschutzzeit: 40 min
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Dosis und Dosissteigerungen sind abhängig von: Individuelle
Empfindlichkeit des Patienten gegenüber UVB bzw. PUVA, Therapiedauer,
zugrundeliegende Krankheit und spektrale Zusammensetzung des UV-Lichtes.
Die Empfindlichkeit der Haut gegenüber ultravioletter Strahlung wird
durch die minimale Erythemdosis (MED) angegeben. Die MED ist die
individuelle Dosis die eine leichte Rötung aber keine Schädigung der Haut erzeugt.
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Dietmar Schulz
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PSM dankt Herrn Krüger von der Firma Dr. K. Hönle für die Unterlagen für diesen Artikel.
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Erstveröffentlichung im Infobrief PSM Dezember 2001
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© August 2002 PSM e.V. |