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SCIO
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SCIO - Persönliche Erfahrungen mit einem Diagnose- und Therapiesystem ohne Blut und Röntgenstrahlen
SCIO
- bedeutet Wissen,
- ist ein computergesteuertes Biofeedbacksystem, das von Prof. Dr. Bill Nelson entwickelt wurde und
- steht als Abkürzung für Scientific Consciousness Interface Operations Systems.
„Aufgrund ganzheitsmedizinisch integrierter und bioenergetisch relevanter Messmodule mit
softwareassoziierten Behandlungsparametern ist dieses System in der Lage, innerhalb von wenigen Minuten etwa 9000 Daten zu analysieren und für eine anschließende Behandlung zu interpretieren“, lt. Prospekt Wellness Trust - Healthy Aging, deren Inhaber Dr. Matthias und Stephanie Heiliger über die europaweiten Rechte verfügen.
SCIO wird über ein Kopfband und über Elektroden an Hand- und Fußgelenken mit dem Patienten oder Probanten verbunden. SCIO ist Diagnose und Therapie zugleich, jedoch auch ein Frühwarnsystem für
Menschen mit bisher unbekannten funktionellen Störungen, die sich (noch) gesund fühlen. Für mich war es zum Teil eine Beruhigungspille, da man auch erfährt, was man nicht hat, z.B. im chronischen Bereich.
Die Analysen umfassen Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Nahrungs- und Vitamindefizite, toxische
Belastungen, hormonelle Gegebenheiten sowie Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten und auch
Umweltbelastungen und sogar eine mentale und emotionale Statusbeurteilung. Die Therapie besteht, salopp beschrieben, im Wesentlichen darin,
dass bioenergetische Gleichgewicht wiederherzustellen. Sie kann nicht nur
ganzheitlich, sondern auch an einzelnen Organen und Körperregionen vollzogen werden. Die Diagnose erfolgt
unabhängig vom Anwender und ist am Bildschirm objektiv nachvollziehbar. Das System entdeckt auch „alte
Verletzungen“, die der Patient bei der Befragung zur Anamnese nicht erwähnt hat. Weitere Informationen über Therapien und Programme etc. sind über www.wellness-trust.com oder www.scio-europe.com erhältlich.
Die Kosten für die Erstbehandlung (Dauer ca. 2,5 Stunden) betrugen im Herbst 2005 180 €. Bei einem
Paket mit insgesamt fünf Behandlungen (720€) wurde eine Sitzung kostenfrei durchgeführt.
Besonderheiten während der ersten Behandlung am 15. September 2005: Gefühl einer Ausdehnung der Füße (die Schuhe wurden zu eng) - zwischenzeitliches „Ziehen“ an den Zähnen - anfängliches Schwitzen kam zum Stillstand - tendenziell etwas trüberer Blick.
Nach der Behandlung:
1. gleicher Tag: tendenziell leichtes Frösteln - starker Appetit - die abendliche Zunahme der Schmerzen im Bewegungsapparat fiel geringer aus - Urinfarbe eher gelb-grün - Tendenz zur „harmonischen Apathie“ bzw. zu einer g’sunden Wurstigkeit - häufigeres Wasserlassen, aber keine Verdauungsprobleme
2. erste Nacht, zweiter Tag: tiefer Schlaf; dann sofort sehr wach in den frühen Morgenstunden und relativ starke Schmerzen im linken Beckenbereich (Hüft-Totalendoprothese, kurz: TEP, in 11/2004) - ganz leichtes „Ziehen“ an früheren Problemstellen (OP-Narben, Bruchstellen) - überdurchschnittliche Ermüdung bzw. Schlaffheit am Morgen bzw. am frühen Vormittag
3. zweite Nacht, dritter Tag: langer und tiefer Schlaf - morgendliche Schmerzen im Liegen aber geringer als sonst üblich - Beeinträchtigung des Bewegungsapparates während des Tages und am Abend ebenfalls
geringer - Schlaffheit vom Vortag war überwunden.
Erste Woche: Wesentlich geringere Neigung zum Schwitzen - die Schmerzen am Bewegungsapparat
haben im Durchschnitt etwas, aber noch nicht signifikant abgenommen (weniger Spitzen!); sie konzentrieren sich zunehmend auf den Bereich zwischen linker Hüfte (TEP) und Wirbelsäule - keine Einnahme von
Rheumamitteln in der ersten Woche, um den Behandlungserfolg nicht zu gefährden - Verbesserung der Haut- und Haarbeschaffenheit ab dem vierten Tag - tatsächlich oder gefühlsmäßig? - jedoch noch keine wesentliche Verbesserung der allgemeinen Kondition bzw. Belastbarkeit
Besonderheiten während der zweiten Behandlung am 22. September 2005: kalte Füße, „schwerer
Körper“, leichter Schwindel mehrmaliges starkes Gurgeln im Bauch.
Augen: unangenehme Reaktion auf schnell wechselnde Bilder und Farben (altes Problem nach Schiel-OP’s 1957 und 1962) - Lichtempfindlichkeit - Druck hinter den Augen (am operierten rechten Auge stärker) und auch im Bereich der Augenbrauen, zwischenzeitlich schlechteres Sehen bzw. längere Akkommodation.
Nach der Behandlung: starke Ermüdung ein paar Stunden nach der Behandlung - Die Augenprobleme haben sich umgehend normalisiert.
Die örtliche Behandlung der mit Psoriasis befallenen Hände führte bereits in den ersten Tagen zum Erfolg: Die offene Stelle am Zeigefinger „verheilte“ zunehmend ab dem 1. Tag.
Die restlichen größeren Erscheinungen an den Händen waren innerhalb weniger Tage so gut wie
verschwunden. Die Behandlung wurde nur einmal durch Hametum Wund- und Heilsalbe unterstützt wegen anfänglich noch sehr trockener Haut.
Insgesamt ist die Haut nach ein paar Tagen wesentlich geschmeidiger geworden (nicht nur an den
Händen!) - möglicherweise auch ein Ergebnis der abnehmenden Übersäuerung.
Anmerkung: Die empfohlene Anschluss- bzw. Begleitbehandlung mit Mineralien oder Basensalz,
Algenpulver, Olivenöl und homöopathischen Mitteln wurde auch zur ph-Wert-Reduzierung verordnet. Die
Problemstellen unter den Ringen an beiden Ringfingern fallen kaum mehr auf. Am
zweiten Tag nach der Behandlung wurde das linke Ohr taub - ein altes Problem der Ansammlung von Ohrschmalz im nicht erreichbaren
Innenohr.
Am dritten Tag nach der Behandlung: Die Schmerzen am Bewegungsapparat, insbesondere zwischen
linker Hüfte (TEP) und Wirbelsäule, sind - man lese und staune - so gut wie verschwunden und das bis heute (am 12. Tag). Die Auswirkungen einer stärkeren körperlichen Belastung wurden allerdings noch nicht
getestet.
Die allgemeine Kondition und die Belastbarkeit (auch Antriebsschwäche) haben sich verbessert, sind aber noch deutlich entfernt von einem zufrieden stellenden Zustand.
Bei den weiteren drei Behandlungen in den Monaten November, Dezember und Januar traten zum Teil die gleichen Körperreaktionen auf, aber bereits in deutlich geringerer Ausprägung (Augen, Zähne, Bauch,
Ermüdung etc.).
Ergebnis
Allgemein: Der körperliche Allgemeinzustand war bezogen, auf die ursprünglichen Probleme Ende Januar 2006 deutlich besser als Mitte September 2005.
Ernährung: Der aufgedeckte Ca- und Mg-Mangel konnte mit entsprechenden Präparaten und
Nahrungsmitteln behoben werden. Das neue Wissen über die Nahrungsunverträglichkeiten (z.B. Eier) und über
individuelle Nahrungsempfehlungen (z.B. Seefisch) und die begleitende Einnahme von „Zusatzstoffen“ (Mineralien, Algen, Olivenöl, homöopathische Mittel) hatten positive Auswirkungen auf das Ernährungsverhalten und letztlich auf das Wohlbefinden.
Haut: Seit sechs Monaten sind keine Pso-Erscheinungen mehr aufgetreten. Die Haut ist insgesamt
wesentlich geschmeidiger und auch widerstandsfähiger gegenüber Körperpflegemitteln geworden.
Schmerzen: Die hüftnahen Schmerzen waren nach der zweiten SCIO-Behandlung über viele Wochen hin-weg kaum noch belastend - zumindest tagsüber.
In den Wintermonaten 2006 wurde aber zunehmend eine zum Teil neue oder verlagerte
Schmerzsymptomatik erkennbar, die sich mehr auf die gelenk- und knochennahen Weichteile zwischen Hals, Rumpf und Oberschenkel erstreckte und zeitweise relativ diffus und unberechenbar wirksam wurde. Einen Monat nach der fünften und zunächst letzten SCIO-Sitzung habe ich mich nach ärztlicher und pharmazeutischer
Konsultation dafür entschieden, mit einem Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (gehört auch zur Gruppe der Antidepressiva) gegen meine neuen Schmerzen vorzugehen und im Nebeneffekt möglichst auch die mentale Seite noch weiter zu optimieren. Die substantielle und emotionale Statusbeurteilung von SCIO war für mich eine wesentliche Basis zu diesem Schritt, wenn auch sicherlich nicht im Sinne des Erfinders. Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich gegen die starke toxische Belastung, ausgehend von den Zäh-nen, bisher trotz dringender Empfehlung noch nichts unternommen habe.
SCIO bleibt für mich aktuell und zwar als umfassendes System für eine sowohl ganzheitliche als auch
individuelle Diagnose und als eine effiziente und nebenwirkungsarme Therapiemöglichkeit. SCIO ist, wie auch die Betreiber und Anwender betonen, kein Ersatz zur Schulmedizin, aber nach meinen Erfahrungen vor allen Dingen eine sehr sinnvolle Erweiterung des bisherigen medizinischen Spektrums. |
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Winfried Goller
Erstveröffentlichung im Infobrief PSM Juli 2006 |
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© Dezember
2006 PSM e.V. |
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