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Schmerz

Durch Erregung von Schmerzrezeptoren hervorgerufene - häufig unter Beteiligung weiterer Sinne z.B. Druck, Temperatur zustanden kommende komplexe Sinnesempfindung mit starker seelischer Komponente - unterschiedlich brennend, bohrend, stechend, stellt ein biologisches Alarmsignal mit Schutzfunktion dar.

Schmerzen sind ein Warn- und Schutzsystem, welches auf eine drohende oder stattfindende Gewebeschädigung hinweist. Ohne Schmerzen sind wir nicht lebensfähig. Deshalb muss bei Schmerzen erst einmal die Ursache geklärt werden. Es sollte also bei neu auftretenden Schmerzen zunächst immer erst eine ärztliche Untersuchung stattfinden. Dann sollten mit dem Arzt die Maßnahmen besprochen werden.

Definition für den Begriff Schmerz: „Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit aktuellen oder potentiellen Gewebsschädigungen verknüpft ist oder mit Begriffen solcher Schädigungen beschrieben wird.“

Schmerzrezeptor:
Auf Schmerzreize chemischen, elektrischen, mechanischen oder thermischen Ursprungs ansprechende Rezeptoren, die Schmerzempfindung auslösen. Schmerzpunkte sind oberflächennahe Schmerzrezeptoren in der Haut, deren Erregung zur Empfindung eines stechenden Schmerzes führt.

Schmerzanamnese
wo welcher Körperteil
wie allmählich, ausstrahlend, oberflächlich, plötzlich, schubweise, ständig, tief, unerträglich, schmerzfreie Pausen 
wann Belastung, Bewegung, Jahreszeit, Ruhe, Tageszeit 
wodurch Alltag, Beruf, Bewegung, Haltung, Tätigkeit, Temperatur, Witterung

Schmerztherapie
sind alle Behandlungen zur Therapie akuter und/oder chronischer Schmerzen. Eine Dauertherapie von Schmerzen macht erst nach einer genauen Diagnose Sinn (Schmerambulanzen).

Schmerzmittel:
Medikamente mit zentraler oder örtlicher Wirkung, Elektrostimulation, psychotherapeutische- Behandlung oder chirurgische Behandlung (z.B. durchtrennen von Schmerzleitern).

Schmerzmedikamente stellen die zahlenmäßig größte Gruppe von Medikamenten dar. Viele dieser Medikamente sind frei verkäuflich. Bestehen aber chronische Schmerzen, reicht der alleinige Einsatz von frei verkäuflichen Medikamenten in der Regel nicht aus.

Für die Behandlung von Schmerzen werden oft folgende Wirkstoffe eingesetzt: Acetylsalicylsäure, Diclofenac, Ibuprofen, Indometacin, Metamizol, Paracetamol, Kortison (Spritzen), eine weitere wichtige Gruppe stellen die Opioide dar.

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© Januar 2006 Dietmar Schulz PSM e.V.
Erstveröffentlichung im Infobrief PSM Dezember 2004