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Methotrexat oder MTX

MTX ist ein Antagonist (Gegenspieler), der zur B-Vitamingruppe gehörenden Folsäure. Es greift in den Zellstoffwechsel ein. In niedriger Dosierung wirkt MTX überwiegend entzündungshemmend und reguliert das fehlgesteuerte Immunsystem. Dabei stört es den Stoffwechsel eines für das Zellwachstum wichtigen Vitamins, der Folsäure. Bei den zur Behandlung üblichen niedrigen Dosierungen von MTX scheint die Hemmung des Zellwachstums nur von untergeordneter Bedeutung für die Wirksamkeit zu sein. Vielmehr steht offensichtlich eine direkte entzündungs-hemmende Wirkung im Vordergrund. 

MTX wird zur Behandlung von therapieresistenten und schweren Verlaufsformen der Psoriasis und der Psoriasis-Arthritis eingesetzt. MTX verringert die Entzündungsreaktionen in den Gelenken und der Haut. Es verhindert die entzündlich bedingte Knochenzerstörung und sollte deshalb frühzeitig eingesetzt werden. 

Die Wirksamkeit von MTX wurde in zahlreichen Untersuchungen nachgewiesen. MTX führt bei bis zu 80% der behandelten Patienten zu einer Besserung der Entzündungen. Diese äußert sich in einem Rückgang der Gelenkschwellungen, des Schmerzes, der Morgensteifigkeit und der Hauterscheinungen. Zusätzlich werden offenbar auch entzündungsbedingte Schäden der betroffenen Gelenke verhindert.

 

Dietmar Schulz
Erstveröffentlichung im Infobrief PSM Juli / Dezember 2008

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