| Sandimmun ist ein
besonderes Immunsuppressiva, das sich von den anderen bekannten
immunsuppressiven Medikamenten durch einen besonderen
Wirkmechanismus unterscheidet. Der Wirkstoff Ciclosporin wurde
zunächst in der Transplantationsmedizin eingesetzt, um die
Abstoßung des übertragenen Organs zu verhindern. 1979 wurde
Ciclosporin zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen verwendet.
Die Erfolge traten hier jedoch erst nach genauer Dosierung von
Sandimmun ein.
Im Gegensatz zu einigen anderen
immunsuppressiven Medikamenten, die bei der Behandlung
entzündlich-rheumatischer und immunologischer Erkrankungen zur
Anwendung kommen, hat Ciclosporin keinen hemmenden Einfluss auf
das Knochenmark oder die Schleimhäute. Weil die Bildung von
Granulozyten (weiße Blutkörperchen) durch Ciclosporin nicht
beeinträchtigt wird, ist das Risiko einer Infektion mit
Bakterien oder Pilzen nicht so hoch wie bei anderen
Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken.
Die Effektivität sowie die Erfahrungen im
Umgang mit Ciclosporin sind in der wissenschaftlichen Literatur
anhand multizentrischer Studien in vielen Publikationen
dokumentiert.
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